Die Liaison der BAC-Gründer und Gomopa – Gleich und Gleich gesellt sich gern

Der Nachrichtendienst Gomopa ist eine zweifelhafte Postille, deren Geschäftsmodell nach Berichten seriöser Medien auch in der Verbreitung negativer Nachrichten in der Finanzbranche liegt, um dann für das Stillschweigen abzukassieren. Laut einem Artikel im Magazin Die Zeit gibt es bei Gomopa „Indizien für systematisch betriebene Erpressungen“. Weiter heißt es: „Ein ehemaliger freier Mitarbeiter der Firma beschreibt gegenüber der ZEIT den eigentlichen Zweck des Unternehmens als ein „ausgeklügeltes Schutzgeld-Geschäftsmodell”. Dies haben wohl auch die BAC-Gründer Stefan Beiten und Nikolaus Weil und deren Medienberater Uwe Wolff bzw. Michael Oehme gewusst. Jedenfalls zahlte die von Beiten und Weil gegründete und beherrschte BAC „Beratungshonorare“ an Gomopa, in deren Folge das Blatt eine „Schmutzkampagne“ gegen Oliver Schulz lostrat. Die Herren Beiten und Weil versuchten, gegenüber Tausenden von BAC-Anlegern der Life Trust Fonds und der Infra Trust Fonds die Wahrheit zu vertuschen und sich selbst aus der Affäre des eigenen Versagens zu ziehen.

Diese „Gomopa-Methode“ wurde jetzt von anderen seriösen Medien aufgegriffen und entspricht 1:1 den Geschehnissen und Erfahrungen von Oliver Schulz im Zusammenhang mit den BAC-Fonds. Bitte schauen Sie sich hier den Bericht des Medienmagazins ZAPP an und lesen die aktuellen Berichte der Tagesschau und der Süddeutschen Zeitung sowie dem Magazin Die Zeit.

Nichtsdestotrotz haben Stefan Beiten und Nikolaus Weil bzw. die BAC in den vergangenen Jahren wiederholt Beiträge bei Gomopa gekauft, vorgefertigt und persönlich endredigiert, mit denen sie Oliver Schulz und sein Unternehmen diskreditieren wollten. Schauen Sie sich hier die Rechnungen sowie auszugsweise den zugehörigen E-Mail-Verkehr an:

Und obwohl es von Gomopa-Chef Klaus Maurischat heißt: „Journalistische Unabhängigkeit ist oberstes Gebot“ von Gomopa, sah die Postille anscheinend kein Problem darin, eben diese Beiträge gegen Bezahlung entgegen zu nehmen und gänzlich ungeprüft – und damit vorsätzlich wahrheitswidrig – zu veröffentlichen. Hierzu veröffentlichte die Financial Times Deutschland bereits im Oktober 2011 einen interessanten und aufschlussreichen Artikel.

Sowohl 2011 als auch 2013 veröffentlichte Gomopa die beauftragten Artikel im Vorfeld von Gesellschafterversammlungen, bei denen die Fondsgeschäftsführung ihre Abwahl befürchten musste, und damit zu dem für Beiten und Weil, die eine solche Abwahl um jeden Preis verhindern mussten, am besten geeigneten Zeitpunkt.

Auffällig ist auch, dass die Veröffentlichungen von Gomopa mittlerweile auf den „Presseinformationen“ des PR-Beraters Uwe Wolff aufbauen. Während seriöse Medien dessen „Presseinformationen“ ignorierten, bediente sich Gomopa umfangreich aus diesen Meldungen und nutzte sie – ergänzt um die auch auf der von Stephan Brückl unterhaltenen Webseite gemachten Anschuldigungen und Behauptungen –, um weitere Unwahrheiten über Oliver Schulz und sein Unternehmen zu verbreiten. Die „Berichterstattung“ von Gomopa war somit ganz offensichtlich nicht neutral, sondern diente dazu, endlich die benötigte „negative Presse“ über Schulz zu erhalten, die dann wiederum von Herrn Wolff und Herrn Brückl aufgenommen wurde. Da es Herrn Brückl und seinen Mitstreitern nicht gelungen war, in den seriösen Medien ihre „Geschichten“ zu platzieren und negative Berichte über Schulz zu generieren, dürfte das Zusammenspiel mit Gomopa die einzige Möglichkeit gewesen sein, überhaupt entsprechende Artikel zu produzieren.

Der von den BAC-Gründern hinzugeholte PR-Mann Uwe Wolff ist mit seinem Unternehmen NAÏMA Strategic Legal Services GmbH darauf spezialisiert, „den Verlauf einer juristischen Auseinandersetzung im zivilrechtlichen und im strafrechtlichen Bereich im Sinne des Mandanten zu beeinflussen“, wie es bei Herrn Wolff heißt.

Herr Wolff verfügt offensichtlich auch über große Erfahrung in Bezug auf die Kunst des Rufmordes. In dem von ihm mit Stephan Holzinger veröffentlichtem Buch „”Im Namen der Öffentlichkeit – Litigation-PR als strategisches Instrument bei juristischen Auseinandersetzungen“ (ISBN 978-3-8349-0839-1) widmet er ein ganzes Kapitel diesem Thema.

Im Kapitel 11 „Rufmord, Gerüchte, Skandale – Irgendetwas bleibt immer hängen“, im Inhaltsverzeichnis noch ergänzt durch „Internet als Teilchenbeschleuniger in der Gerüchteküche“, heißt es dort auf Seite 148:

„Wer in das Visier professioneller Gerüchtestreuer gerät, der hat oftmals ganz schlechte Karten. Selbst wenn das, was arglistig behauptet wird, sich später nicht als wahr herausstellen sollte, so bleibt immer etwas an dem Zielobjekt hängen. Dieses Phänomen hatten schon die alten Griechen erkannt oder zumindest der griechische Schriftsteller Plutarch (45-125 n.Chr.), denn die Sentenz „Calmuniare audacter, semper aliquid haeret“ – „Verleumde nur dreist, irgendetwas bleibt immer hängen!“ wird diesem schlauen Hellenen zugeschrieben. Er sollte auch noch fast 2000 Jahre später Recht behalten. Was Plutarch allerdings nicht ahnen konnte, ist die Geschwindigkeit, Effizienz, Reichweite und Durchschlagskraft, mit der im Zeitalter der Massenmedien und des Internets solche Verleumdungsmaschinen arbeiten. … [usw. usw.]“

Auf Seite 158 heißt es dann zur Strafanzeige als „beliebtes Mittel, eine Organisation, ein Unternehmen, oder eine Person zu diskreditieren“:

„Ist sie auch nur einigermaßen begründet, muss der Staatsanwalt reagieren, und mit dem Staatsanwalt reagieren auch die Medien – vorausgesetzt, sie werden über die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen von einer Person informiert, die darüber Kenntnisse besitzt, und die kann durchaus mit der Person identisch sein, welche auch die Anzeige gemacht hat. Das ist eine perfide, aber nicht unübliche Art des Rufmords, die schon ein verfeinertes Wissen um die Mechanik von Justiz und Medien voraussetzt.“

Gemeinsam mit Gomopa ist Herr Wolff zu Hochtouren aufgelaufen. Mit ihren Veröffentlichungen haben sie sich gegenseitig die Bälle zugespielt, um eine höhere Relevanz zu erzielen.

Die Ergebnisse der von den Herren Beiten und Weil initiierten und gemanagten Fonds sprechen eine klare Sprache: Nach den horrenden Verlusten der BAF Berlin Animation Fonds der BAC-Gründer Beiten und Weil, haben tausende BAC Life Trust Anleger ihr Geld verloren und die Anleger der meisten Infra Trust Fonds finden sich nun als CIG Wireless Investoren wieder, die ihrerseits in kürzester Zeit rund 68 Mio. USD Verluste angehäuft hat und als Pennystock offenbar nicht bzw. kaum gehandelt wird. Der Aktienkurs der CIG Wireless liegt noch bei 0,015 USD was einer Marktkapitalisierung von 1,15 Mio. USD entspricht. Alleine Infra Trust 2 und Infra Trust 5 hatten rund 45 Mio. USD eingeworben.

Es geht bei der Liaison zwischen den BAC-Gründern und Gomopa nicht nur um die Verschleierung von Tatsachen und ein unseriöses Geschäftsmodell – vielmehr geht es auch darum, die Anleger im Dunkel zu lassen und eine Aufklärung der wahren Abläufe und Hintergründe zu verhindern. Die Zeche zahlen eben diese Anleger, die bis hin zum Totalverlust ihre Anlage verloren haben bzw. einen solchen Verlust befürchten müssen. Sehen Sie hier die entsprechende Grafik und das Resultat.

Für uns ein klarer Fall für die Staatsanwaltschaft.

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