Versuchter Prozessbetrug

Ermittlungen wegen falscher Anschuldigungen und des versuchten Prozessbetruges, Az.: 241 Js 740/12

Angeblich soll während Oliver Schulz‘ Zeit als Geschäftsführer auf seine Veranlassung eine E-Mail gelöscht worden sein, um – ebenfalls angeblich – einen Vertrag vor seinem damaligen Geschäftsführer-Kollegen Stefan Beiten zu verheimlichen.

Die Aussagen von Stefan Beiten zu der angeblich gelöschten E-Mail, die dieser in seiner ihm eigenen Art und Weise auch in einem Zivilverfahren wiederholte, sind daraufhin und aufgrund einer entsprechenden Strafanzeige von Oliver Schulz Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen gegen Stefan Beiten und Nikolaus Weil wegen des Verdachts der falschen Verdächtigung und des versuchten Prozessbetrugs unter dem Aktenzeichen 241 Js 740/12 geworden.

Entscheidende Tatsache in diesem Verfahren ist, dass Stefan Beiten selbst die fragliche E-Mail von einer damaligen Mitarbeiterin angefordert und postwendend bekommen hatte; der entsprechende E-Mail-Verkehr zwischen Stefan Beiten und der Mitarbeiterin liegt der Staatsanwaltschaft vor.

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft nun auch festgestellt, dass Stefan Beitens Aussage, Oliver Schulz hätte die E-Mail löschen lassen, bevor sie ihn erreicht habe, tatsächlich falsch ist. Da die Staatsanwaltschaft aber Stefan Beiten und Nikolaus Weil nicht eindeutig nachweisen kann, dass ihre Behauptung vorsätzlich falsch war, wurde das Verfahren im März 2014 eingestellt.