Mail an Stefan Klaile: InfraTrust-Fonds – Erteilen Ihnen Stefan Beiten und Nikolaus Weil Weisungen?

Folgende Mail wurde heute an Herrn Stefan Klaile geschickt:

Sehr geehrter Herr Klaile,

vor dem Hintergrund der vielen diffamierenden Schreiben, der Jahre 2012 und des gestrigen Berichts, die Sie als Dienstleiser der InfraTrust-Fonds an die Vertriebspartner und Anleger versenden, möchte ich Sie bitten, mir öffentlich zu bestätigen, dass Sie Ihre Arbeitsanweisungen nicht von Herrn Stefan Beiten und nicht von Herrn Niklaus Weil erhalten. Mir liegen Informationen aus mehreren Quellen vor, die belegen, dass die Herren Stefan Beiten und Nikolaus Weil die Schreiben verfassen und zum Teil mit Ihnen gemeinsam redigieren. Ich stelle die Frage der Urheberschaft parallel Herrn Stephan Brückl als Geschäftsführer der MfAM und werde auch den Treuhänder direkt ansprechen. (mehr …)

Sprachgutachten und „anonyme Schreiben“

Nachdem die auf Wunsch von Anlegern und Vertrieben mit Oliver Schulz gegründete Initiative gestartet ist, hat Herr Stephan Brückl, als Fondsmanagement der InfraTrust-Fonds durch den Fonds-Dienstleister Xolaris, ein so genanntes Sprachgutachten versenden lassen. Dieses Sprachgutachten, das als „Projekt Ivanhoe“ bezeichnet wird, wurde von der BAC und den Herren Beiten, Weil und Przybyl in Auftrag gegeben, da sie angeblich durch diverse anonyme Schreiben geschädigt worden sind. Diese „anonymen“ Schreiben, die im Internet öffentlich zugänglich waren und ggf. noch sind, sind weiter unten zum Download für Sie bereitgestellt.

Es gibt deutliche Hinweise dafür, dass die BAC parallel zu der Gesellschafterversammlung einiger InfraTrust-Fonds im Jahr 2011 den umstrittenen Nachrichtendienst GoMoPa bezahlt hat, eine 3-teilige Schmutzkampagne gegen Oliver Schulz zu starten. Es bestehen klare Anhaltspunkte dafür, dass die Berichte für die BAC persönlich durch Stefan Beiten und Nikolaus Weil in Auftrag gegeben, teilweise selbst redigiert und freigegeben sowie von der BAC bezahlt wurden. (mehr …)

Hilfe für Anleger und Vertriebe der BAC-Fonds

Was ist der Hintergrund für diesen Blog?

Nach den erfolgreichen Jahren 2006 und 2007 wurde das für 2008 avisierte BAC-Vertriebsziel von 200 Millionen Eigenkapital um rund 70% verfehlt. Zum Ende des Jahres 2008 verließen 75% der Vertriebsmitarbeiter sowie der Vertriebsvorstand die BAC und wechselten zu einem Nürnberger Initiator für geschlossene Fonds.

In diesem Umfeld wurde Oliver Schulz durch einen amerikanischen Headhunter als Finanzvorstand zur BAC vermittelt; zuvor war er für die IDEAL Gruppe, die u.a. Marktführer im Bereich von kleinvolumigen Lebensversicherungen war, als Konzernvorstand tätig.

Die Gründungsgesellschafter der BAC, Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl, hatten Oliver Schulz die BAC-Gruppe u.a. auf Basis der BAC-Leistungsbilanzen der Jahre 2006 und 2007 als kerngesundes und stark wachsendes Unternehmen vorgestellt. Nicht nur Schulz hatte sich von dem guten Auftreten und dem guten Marketingmaterial des Hauses in die Irre führen lassen. Er hatte zum damaligen Zeitpunkt z.B. keinerlei Ahnung, dass Herr Beiten und Herr Weil schon in die Vorgänge um  den BAF Berlin Animation Fonds, teilweise auch als BAF-Skandal bezeichnet, in führenden Positionen – nach dem Verständnis von Schulz als Initiatoren und Mitglieder der Geschäftsführung – verwickelt waren (1.600-Anleger investierten 138 Mio. DM und die Investitionsbank Berlin 30 Millionen DM, der Fonds floppte, wie die FAZ am 29. April 2003 berichtete). Die Berichterstattung des mittlerweile verstorbenen Heinz Gerlachs, der vor dem Eintritt von Schulz in die BAC u.a. Fragen zum Vorhandensein eines Schneeballsystems aufwarf, wurden Schulz zunächst alle plausibel beantwortet. Die Berichte von Herrn Gerlach und Veröffentlichungen zu diesem Thema finden Sie in der Rubrik Medienberichte zur BAC und den BAC-Gründern.

Oliver Schulz gelangte dann allerdings recht bald zu der Auffassung, dass sich die BAC in einer gefährlichen finanziellen Schieflage befindet und dringend neu strukturiert werden muss. Nach einer Verschlankung des Apparats in Deutschland und den USA um rund 50% der Belegschaft und Streichung verschiedener Unternehmensbereiche wurde ebenfalls deutlich, dass im LifeTrust-Bereich aus regulatorischen Gründen der amerikanischen SEC keine weiteren Fonds mehr emittiert werden konnten, die in den Life Trust Asset Pool (LTAP) investieren. Die Bemühungen, u.a. dieses regulatorische Verbot mittels einer 2007 / 2008 in der Schweiz gegründeten BAC-Gesellschaft zu umgehen, scheiterten jedoch im weiteren Verlauf.

Auf dieser Grundlage wurde durch die BAC-Partner beschlossen, dass die kurz zuvor ins Leben gerufene Assetklasse US-Mobilfunkinfrastruktur weiterentwickeln werden sollte. Hierzu wurde ein Businessplan mit allen Gesellschaftern aufgestellt und verabschiedet. Dieser beinhaltete eine zweite Sanierungsrunde und führte zu der Entscheidung, dass Oliver Schulz mit seiner Familie im Auftrag der BAC in die USA umziehen. Dieser Umzug erfolgte im Juli 2009, um vor Ort die Geschäfte im Bereich Mobilfunkinfrastruktur zu leiten und voranzutreiben.

Nachdem Anfang 2009 Julian Graf von Hardenberg (ehemals Scope) den Vertriebsbereich bei der BAC verantwortlich übernommen hatte, wurde der Vertrieb im September 2009 in die Hände von Stefan Winter und Oliver Schulz gelegt. Sie erreichten in einem Kraftakt das First Closing des BAC InfraTrust 6 (IT6) und konnten den Fonds 2010 erfolgreich platzieren und investieren. Im Februar 2010 wurde dann der Vertrieb an Stefan Winter übergeben und 2010 wurden neben dem IT6 auch den BAC InfraTrust 8 (IT8) und zwei Private Placements geschlossen und so ein Gesamtvolumen von rund 20 Millionen USD emittiert. Im zweiten Jahr ein gutes Ergebnis.

Parallel zu diesen positiven Entwicklungen bei den genannten IT-Fonds gab es aus Sicht von Oliver Schulz extrem schlechte Entwicklungen in dem durch seine damaligen drei Mitgesellschafter Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl aufgebauten und kontrollierten LifeTrust-Bereich. Ausschüttungen blieben aus oder erfolgten unter Prognose und die kreditführende Wachovia Bank wurde an Wells Fargo verkauft – eine Bank, die im Gegensatz zu Wachovia grundsätzlich eine Privatkunden-Bank und keine Investment-Bank ist.

Mitte 2010 entstand die Idee, dass Oliver Schulz einen Management-Buyout (MBO) des InfraTrust-Bereichs durchführen soll. Alle Gesellschafter stimmten zu, Schulz kündigte fristgerecht zum 30. September 2011 seinen Dienstvertrag mit der BAC und verlagerte die Komplementärstellung in den InfraTrust-Fonds 2, 5, 6, 7, 8, 9 auf eine von einem Dritten gehaltene  Gesellschaft außerhalb der BAC, die als eine Art unabhängiger Mittelverwendungskontrolleur fungieren sollte und konnte. Dieser Schritt erfolgte bereits im Oktober 2010 im Rahmen der Umsetzung des MBO und wurde sogleich von dem durch Herrn Stefan Beiten engagierten Unternehmensberater an u.a. eben Herrn Beiten kommuniziert.

Im Nachgang zum beschlossenen MBO erhoben dann aber Schulz‘ damalige Mitgesellschafter Stefan Beiten, Nikolaus Weil sowie Franz-Philippe Przybyl diverse und unverhältnismäßige Forderungen, die schließlich Anfang Dezember 2010 zum Scheitern der – zu dieser Zeit bereits weit fortgeschrittenen – Verhandlungen über die konkrete Umsetzung des beschlossenen MBO führten.

Für Oliver Schulz in seiner Funktion als Finanzvorstand ergab sich parallel zu den MBO-Verhandlungen ein weiterer relevanter Sachverhalt innerhalb der BAC-Gruppe. Mit dem Scheitern des LifeTrust-Bereichs fehlte der Gruppe eine große Finanzquelle, die im Businessplan für das Jahr 2010 fest eingerechnet worden war. Ohne diese Gelder drohte aus seiner Sicht die Zahlungsunfähigkeit mit der s.E. daraus folgenden Pflicht, am 8. Dezember 2010 einen Eigen-Insolvenzantrag zu stellen. Diesen Umstand hat Schulz pflichtgemäß den Gesellschaftern mitgeteilt, die ihn dann am 7. Dezember 2010 von allen seinen Ämtern und Pflichten als Finanzvorstand freistellten und ihm explizit untersagten, den aus seiner Sicht zu stellenden Insolvenzantrag bei Gericht einzureichen. Im Nachgang zu seiner Freistellung wurden ein Wirtschaftsprüfer und ein Sanierungsexperte hinzugezogen. Nach rund 14 Tagen kam es daraufhin zu einer Massenentlassung bei der BAC und zur Einstellung der Emissionstätigkeit: Zwei Tage vor Weihnachten wurden bis auf wenige Ausnahmen alle Mitarbeiter der BAC entlassen und alle Vertriebsaktivitäten eingestellt. Zudem hat das BAC-Fondsmanagement des Bereichs US-Lebensversicherungen einen Antrag auf Gläubigerschutz gemäß Chapter 11 des US-Insolvenzrechts gestellt. (Lesen Sie hierzu das Anschreiben an die LifeTrust-Anleger vom 28.10.2010, das „Angebot zum freiwilligen Nachschuss“ vom 26. Januar 2011 an die LT-Anleger, das Anlegeranschreiben zur Nachschussmöglichkeit vom 10. Februar 2011 sowie den englischsprachigen Eröffnungsantrag des LTAP und den englischsprachigen Gegenantrag von Wells Fargo.) Diesen Antrag auf Gläubigerschutz hat das US-Gericht allerdings im Februar 2011 abgelehnt. (Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung zur Ablehnung des Verfahrens vom 21. Fenruar 2011, das englischsprachige Urteil mit deutschsprachigen Erläuterungen sowie die Aufhebung des Chapter-11-Verfahrens.)

Aufgrund der Ereignisse hat Oliver Schulz zusätzlich zu der o.g. ordentlichen Kündigung seines BAC-Dienstvertrages aus dem Oktober 2010 eine fristlose Kündigung dieses Vertrages ausgesprochen.

Danach hat die Bock Berlin Treuhand GmbH mit Unterstützung der BAC-Partner Partner unter Einsatz eines weitgehend unrichtigen und unvollständigen Tatsachenvortrags eine einstweilige Verfügung (EV) beim Landgericht Berlin OHNE MÜNDLICHE VERHANDLUNG erlangt, die Schulz und dem eingesetzten Mittelverwendungskontrolleur die Geschäftsführung der InfraTrust-Fonds untersagte. Als Geschäftsführer wurde die Treuhandkommanditistin Bock Berlin Treuhand GmbH mit ihrem Geschäftsführer Stefan Bock eingesetzt.

Schulz hat diese einstweilige Verfügung akzeptiert und ist rechtlich nicht effektiv dagegen vorgegangen, da er u.a. annahm, dass die Treuhandkommanditistin der InfraTrust-Fonds im Sinne der Fonds und der Anleger handeln und nicht u.a., wie sich später herausstellen sollte, sogleich Herrn Stefan Beiten eine Generalvollmacht erteilen würde.

 

Zur Regelung der Gesamtangelegenheit hat Oliver Schulz dann am 18. Januar 2011, also rund 4 Wochen nach seiner eigenen fristlosen Kündigung, ein Memorandum of Understanding (MoU) vereinbart, das auf der anderen Seite von Herrn Stefan Beiten unterzeichnet wurde und das, soweit bekannt, zumindest teilweise von der Rechtsanwaltskanzlei Taylor Wessing aus Berlin für die BAC formuliert oder erarbeitet worden war.

Seitens der BAC wurde dann eine Informationsveranstaltung am 19. Januar 2011 abgehalten, in der Ihnen mitgeteilt wurde, „dass alle unklaren Punkte mit Oliver Schulz gütlich beigelegt wurden“. Zudem wurde in dem MoU ausdrücklich bestätigt, dass Schulz vom Wettbewerbsverbot befreit ist. Am selben Tag wie Schulz hat auch Mr. Dan Ryan seine Zusammenarbeit mit der BAC Gruppe beendet und ebenfalls ein Memorandum of Understanding (MoU) abgeschlossen, das auf der anderen Seite durch Herrn Stefan Beiten unterschrieben wurde.

Dan Ryan und Oliver Schulz haben dann Ende Januar 2011 die SWORN Wireless USA gegründet und danach die deutschen SWORN-Gesellschaften in Gang gesetzt.

Die Herrschaften Beiten, Weil und Przybyl allerdings hielten sich aus Sicht von Oliver Schulz nicht an die einvernehmlichen Regelungen des MoU, sondern versuchten und versuchen s.E. bis heute, seinem Unternehmen und ihm persönlich zu schaden und seinen  Leumund, der bis zur BAC tadellos war, mit aller Kraft in den Schmutz zu ziehen. Aus seiner heutigen Sicht stand hinter diesem Verhalten sicherlich das Ziel, Schulz als unglaubwürdig und inkompetent darzustellen,  da ja – wie die Massenentlassungen Ende 2010 s.E. zeigen – immer noch das Thema der drohenden Zahlungsunfähigkeit der BAC im Raume gestanden haben dürfte bzw. steht. Über mittlerweile Jahre wird versucht, Druck auf Schulz und seine Familie auszuüben; dazu gab es eine negative Berichterstattung, Verleumdungsbriefe an Vertriebe und Anleger und Klagen bei Gericht sowohl in den USA als auch in Deutschland.

Somit bestehen bis heute noch rechtliche Auseinandersetzungen, die Oliver Schulz – auch wenn sie nicht immer ausdrücklich Partei sind – mit den Herren führt; eine Auflistung finden Sie auf diesem Blog im Bereich Rechtliche Auseinandersetzungen.

 

Bei den InfraTrust-Fonds hat sich derweil durch die Schritte der BAC aus Sicht von Oliver Schulz deutlich gezeigt, dass die getätigten Aussagen der BAC und des neu eingesetzten Managements aus der Vergangenheit keinen Bestand haben und stattdessen seine anfänglichen Befürchtungen über die Zukunft der InfraTrust-Fonds unter der Leitung der BAC bzw. seiner Ex-Mitgesellschafter zutreffen.

Viele  ehemalige Vertriebspartner sind entsetzt, was mit den InfraTrust-Fonds geschieht – ungenügende Informationen, schlechte Performance, unglaubwürdige Aussagen. Daher sind eine Vielzahl von Vertrieben und Anlegern an Oliver Schulz und das von ihm gegründete Unternehmen herangetreten und haben ihn gebeten, sie bei einer Abwahl der aktuellen Geschäftsführung zu unterstützen, um den prospektgemäßen Verlauf der Fonds annähernd wieder herzustellen.

Nach reiflicher Überlegung und vielen Gesprächen hat sich Oliver Schulz für diesen Schritt zur Verfügung gestellt, um Sie dabei zu unterstützen, die Fonds aus den unbekannten Händen, in die sie inzwischen gewandert sind, zurückzuholen und sie an Vertriebe und Anleger zurückzugeben.